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Über uns

Wer sind wir?

Wir sind Luca, Antje und Jürgen – und lieben seit Jahren Italien: gutes Essen, guten Wein und die Menschen, die all das miteinander verbinden. Als Patchwork-Familie sind wir bunt gemischt: Luca ist Jürgens Sohn, Antje seine Stiefmutter. Dazu haben Antje und Jürgen noch jeweils eine Tochter – die beiden Mädchen sind aber erstmal nur im Hintergrund dabei und werden später im Service aktiv.

Mit VENTI möchten wir einen Ort schaffen, an dem alles zusammenkommt: ein bisschen Augsburg, ganz viel Italien und vor allem eine entspannte Atmosphäre, in der man gerne bleibt. Zum Kaffee, zum Mittagessen, auf ein Glas Wein oder einfach für einen guten Abend mit Freunden.

Wir möchten euch mitnehmen auf eine Reise durch alle 20 Regionen Italiens – mit besonderen Produkten, Weinen und Gerichten, die wir selbst mögen und mit denen wir euch gerne überraschen.

Luca

Kochen ist für mich nicht Arbeit, es ist meine Leidenschaft, mein Handwerk, mein Hobby und mein liebster Weg, kreativ zu werden – auch nach Feierabend. Wenn ich aus ein paar richtig guten Zutaten etwas machen kann, das auf den ersten Blick vielleicht schlicht aussieht, geschmacklich aber hängen bleibt, dann freut mich das total. Und ja: Danach stehen meistens deutlich mehr Töpfe in der Spüle, als ursprünglich geplant.
Ich bin Koch und habe in den letzten Jahren in vielen Bereichen der Gastronomie gearbeitet – von der klassischen Restaurantküche über die gehobene Gastronomie bis zum lebhaften Caféalltag. Jede Station hat mir etwas mitgegeben: neue Handgriffe, andere Geschmäcker und vor allem ein klares Gefühl dafür, was ich selbst auf dem Teller sehen möchte. Ehrliches Essen, gute Produkte und Gerichte, die nicht viel erklären müssen.
Sobald ich eine Zutat in der Hand halte, die mich begeistert, rattert es bei mir los: Was kann daraus werden? Wie schmeckt sie am besten? Braucht sie überhaupt viel – oder reicht es, sie einfach gut zu behandeln? Mal wird daraus eine Pasta, mal ein Pesto oder eine Sauce. Bis es für mich passt, wird gekocht, probiert, verändert, wieder verworfen und von vorne angefangen.
In meiner Produktionsküche entstehen daraus eigene Saucen und Limonaden. Unter dem Namen Primo by Luca wird es diese Produkte auch bei VENTI geben – zum Probieren bei uns, zum Mitnehmen und für genau die Momente zuhause, in denen man etwas Gutes schnell auf den Tisch bringen möchte.

Luca

 

Wenn Jürgen mit dem Satz „Ich hab da eine Idee …“ auf mich zukommt, weiß ich inzwischen ziemlich genau, was als Nächstes auf mich zukommt: etwas Neues und Spannendes – aber meistens auch eine ganze Menge Arbeit. :-) Und ich unterstütze ihn gerne dabei. Egal ob Italien, Olivenhain oder Weinbar: Meinen analytischen Hintergrund kann ich nicht verleugnen. Während wir gemeinsam überlegen, wie wir die Idee umsetzen können, denke ich dabei automatisch an funktionierende Abläufe, Zahlen und To-do-Listen. Zum Glück lasse ich mich aber genauso schnell vom Thema selbst begeistern.

Seit vier Jahren lerne ich Italienisch. Angefangen hat es aus Freude an der Sprache und weil ich einfach gerne Neues lerne – Sprachen lerne ich generell sehr gerne und spreche auch welche, die man vielleicht nicht erwartet, zum Beispiel Polnisch. Inzwischen ist es auf unseren Reisen aber auch wirklich praktisch: Gerade kleinere Produzentinnen und Produzenten – besonders je weiter man in den Süden Italiens kommt – freuen sich oft sehr, wenn man sich auf Italienisch unterhalten kann. Dann geht es nicht nur um Preise und Bestellungen, sondern schnell um Familiengeschichten, Rezepte, Lieblingsprodukte und manchmal auch um die beste Bar im nächsten Ort.

Bei der Auswahl unserer Produkte mische ich ebenfalls kräftig mit. Ich probiere, frage nach, vergleiche und entscheide mit, was bei VENTI ins Regal kommt. Denn ein Produkt darf bei uns nicht nur schön aussehen und eine gute Geschichte haben – es muss vor allem so gut schmecken, dass ich es am liebsten direkt noch einmal probieren möchte.

Antje

Mit 54 Jahren noch mal einen eigenen Laden aufschließen? Absolut, sonst wird das Leben ja langweilig. Es schließt sich für mich auch ein Kreis. Meine ersten zehn Berufsjahre habe ich komplett in der Gastronomie verbracht – erst sieben Jahre im Biergarten, dann im Annapam. Danach bin ich in die Medienbranche abgebogen. Jetzt, nach vielen Jahren am Schreibtisch und in Strategiemeetings, verwirkliche ich meinen Traum und verbinde Leidenschaft mit Arbeitsalltag.

Der erste Funke für das Thema Wein sprang zwar vor 30 Jahren in Australien über, aber meine echte Wein-Heimat fand ich fast zeitgleich in Italien. Die ersten Ligurien-Trips waren der Startschuss. Seitdem wurden Reiseziele eigentlich nur noch danach ausgesucht, ob dort Reben wachsen. Ein Winzerbesuch war auf jedem Urlaub absolute Pflicht – eine Gewohnheit, die in den letzten sieben Jahren noch mal deutlich extremer geworden ist. Gleiches galt immer für gutes Essen: Wenn wir durch Italien getourt sind, hat schlichtweg der Slow-Food-Führer unsere Route diktiert. Wir haben erst den Tisch im Restaurant reserviert und uns danach ein Hotel in der Nähe gesucht. Vor fünf Jahren machten wir dann endgültig ernst, haben unseren Olivenhain in Ligurien übernommen und produzieren seitdem unser eigenes Öl.

Wenn ich heute den Kopf freikriegen will, trete ich auf dem Rennrad über die Alpen in die Pedale. Bei VENTI bringe ich jetzt einfach die Dinge zusammen, die mich richtig begeistern: gutes Essen, unser eigenes Öl, spannende Weine und eine entspannte Zeit in der Bar.

Jürgen